2015 haben die Vereinten Nationen 17 Ziele für eine nachhaltige Zukunft beschlossen: die sogenannten Sustainable Development Goals, kurz SDGs. Klingt erstmal nach trockenem Stoff. Ist es aber nicht. Hinter diesen Zielen steckt ein globaler Plan, wie wir bis 2030 die größten Herausforderungen unserer Zeit angehen: Klimakrise, Armut, Ungleichheit.
Eines dieser Ziele trifft uns direkt in der Küche.
Ein zentraler Punkt auf dieser Agenda ist die Halbierung der weltweiten Lebensmittelverschwendung bis 2030. Die Zahlen sind ziemlich ernüchternd: Rund ein Drittel aller produzierten Lebensmittel weltweit landet im Müll - rund 1,3 Milliarden Tonnen pro Jahr.
Diese Lebensmittel haben Wasser, Energie und Anbaufläche verbraucht. Wenn sie dann auf der Deponie verrotten, stoßen sie Methan aus. Ein Treibhausgas, das dem Klima stärker schadet als CO₂. Kurz: Lebensmittel wegzuwerfen ist teuer, ungerecht und klimaschädlich.
Die gute Nachricht: Niemand muss verzichten. Es geht vor allem darum, schlauer mit dem umzugehen, was da ist.
Ein paar Ideen:
Reste kreativ verwerten: Oft entstehen aus vermeintlichen Resten die kreativsten Gerichte.
Lust, das in der Praxis auszuprobieren? In unseren kostenlosen Koch-Workshops zeigen wir, wie aus übrig gebliebenen Zutaten echte Genussmomente werden. Ob Resteküche, klimafreundliches Kochen oder Fermentation: In entspannter Atmosphäre wird gemeinsam geschnitten, gewürzt und gekostet.
Nachhaltigkeit beginnt auf dem Teller – und macht Spaß. Hand drauf!